Erfahrung mit Autogas Umbau
Mein Auto ist mir wichtig! Nicht nur, weil ich es unbedingt beruflich brauche, ich fahre auch einfach gerne. Gerade für Vielfahrer ist es enorm wichtig, bei geplanten Umbauten auf etwaige Leistungseinbußen oder Sicherheitsrisiken zu achten. Deshalb hier kurz meine Erfahrungen nach erfolgreicher
Autogas Umrüstung. Den
Autogas Umbau habe ich bei einer TÜV-zertifizierten Münchner Werkstatt machen lassen; für meinen Wagen, einen 4-Zylinder VW Passat, betrugen die Kosten damals knapp 1800,- Euro, eine schöne Stange Geld also. Kleine Veränderungen im Cockpit sollten einen daher nicht stören, denn die sind auf jeden Fall nötig. Zum einen wird ein kleiner Schalter installiert, über den man von Benzin auf Gas umstellen kann, zum anderen bedarf es einer Reihe von Leuchtdioden um die Gasmenge im Tank anzuzeigen. Im Grunde war es das dann aber auch schon mit merkbaren Neuerungen, denn in meinem Fall war sonst alles wie vorher. Keine Leistungseinbußen, keine bösen Überraschungen. Das einzige was wirklich zu beachten ist, ist das Starten des Wagens. Es muss immer im Normalbetrieb, also mit Benzin gestartet werden. Der Wagen muss ein bis zwei Minuten warm laufen, ehe man auf LPG umschalten kann. Allerdings ist die geringe Menge Sprit die für die Startvorgänge aufgewandt wird angesichts des enormen Kostenersparnisses im Gasbetrieb auf langen Strecken zu vernachlässigen. In Deutschland tanke ich im Schnitt für gerade mal 69 Cent den Liter. In München derzeit für ein paar Cent mehr, in angrenzenden Staaten meist sogar noch für deutlich weniger. In Summe rechnet sich in meinem Fall der Umbau schon nach 1 ½ Jahren. Ab diesem Zeitpunkt fahre ich massiv in die schwarzen Zahlen, und das noch mindestens bis 2018. Eine Aufrüstung auf Autogas kann ich jedem empfehlen. Eine Einschränkung dann doch am Schluss. Soweit ich weiß, können Motoren mit Direkteinspritzung noch nicht auf LPG umgerüstet werden, dazu besser in der Werkstatt nachfragen.